Newsletter 27

„Wunder gibt es immer wieder.“ Katja Ebstein

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,
der strahlend blaue Himmel heute passte zum Sieg von gestern. „Die Stunde der Rache“ sei gekommen, schreibt der Stern. Tatsache ist: Am klaren Ergebnis gibt es nichts zu rütteln. Das Volk hat das letzte Wort gesprochen: Mit einer Rekordwahl­beteiligung von 48,3 Prozent stimmten 58,8 Prozent für den Weiterbau – bei der Landtagswahl 2006 waren es nur 53 %, die zur Wahl gingen.
Ein deutliches Zeichen dafür, dass in der Bevölkerung die politische Brisanz weit über das Projekt S 21 hinaus erkannt wurde.
Die Blockierer und Dauernörgler mit ihrer „gefühlten Mehrheit“ sind mit einer krachenden Niederlage gedemütigt, ihre Galionsfiguren Kretsch- und Hermann politisch und moralisch entzaubert. Bald werden wir sehen, ob unsere Gegner Demokraten sind und das Ergebnis respektieren. “Pacta sunt servanda” lautet ein 2000 Jahre alter Grundsatz: Verträge müssen eingehalten werden.
Dennoch hat der frustrierte Kern der bornierten Querulanten und Freizeitanarchisten bereits angekündigt, die Proteste erst einzustellen, „wenn Stuttgart 21 beendet ist“. Und das könnte bedeuten: Baufortschritt findet auch künftig unter massivem Polizeischutz statt. Wir werden also weiterhin gefordert sein und wachsam bleiben müssen wie in den vergangenen Monaten.
Nach unserem gemeinsamen Erfolg können wir uns gar nicht genug bedanken bei allen, die uns mit Wort und Tat unterstützt haben.
Herzliche Grüße,

Joachim Lang      Walter Feucht

PS. Die Arbeit der letzten Wochen hat uns viel Zeit, Kraft und Geld gekostet. Jetzt brauchen wir noch Ihre finanzielle Unterstützung. Bitte helfen Sie uns mit auf das Konto Nr. 11 651 008, BLZ 630 901 00 bei der Volksbank Ulm-Biberach. Leider können wir keine Spendenquittung ausstellen, da wir nicht gemeinnützig im Sinne des Steuerrechtes sind.

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